Freitag, 28. November 2008

der größte christmastree auf ganz ozeanien wurde geschmückt und angezündet...



....und das war ein spektakel. gestern abend haben sich ganz viele familien mit ihren kindern am martins place mitten in der city getroffen, um mit kinderentertainern und kinderchören weihnachtslieder zu singen, rentier-ohren aufzusetzen, hüpfenden känguruhs (toller studentenjob, den wir gerne übernommen hätten)die hand zu schütteln, mit sommerkleidchen um einen riesen künstlichen weihnachtsbaum zu tanzen und darauf zu warten, dass die lichter angezündet werden. und das war dann so um halb neun der fall. plötzlich gingen alle anderen lichter aus und der weihnachtsbaum hat bunt(leicht kitschig mit allmöglichen bunten lichtern, die auch noch selbst ihre farbe wechseln) geleuchtet...es ging ein jubeln los, dass kann man sich nicht vorstellen. und als wäre es noch nicht genug, wurde sogar noch ein feuerwerk gezündet. wirklich!!! ich fand das doch etwas übertrieben von den sydneysidern, aber dafür kam bei uns deutschen die vorfreude auf das richtge große feuerwerk zum new years eve.ich bin sehr gespannt, wie dies wohl werden wird und wie lange wir es unter den massen aushalten werden.
zurück zum baumanzünden...mal unabhängig davon, dass die australier viel zu zeitig, also vorm 1.advent, die weihnachtszeit eingeläutet haben und es auch noch auf eine sehr kitschige art und weise gemacht haben, fühlen wir praktikums- und doktorstudenten nicht wirklich in weihnachtsstimmung. in deutschland ist der winter eingebrochen und wir laufen mit t-shirt und thongs (jaja von wegen flip-flops) durch die gegend. ich habe sogar schon die erste fernsehwerbung gesehen, wo eine familie mit sommerkleidern am strand saß, die palmen mit weihnachtsgirlanden verziert waren und die geschenke überreicht wurden, als die kinder gerade aus´m wasser kamen...
die neugierde steigt, wie mein weihnachten wohl aussehen wird.

ich grüße euch ganz lieb.
dorothée


Dienstag, 25. November 2008

ein herzlichstes hallo



hallo ihr lieben,
nun ist es endlich soweit. ich habe die nase voll immer wieder rundmails zu schreiben und dann keine bilder mitschicken zu können, weil so viele mail-anbieter nur winzig kleine anhänge empfangen können. da ich auch nicht alle sorgfältig ausgesuchten festgehaltenen motive in allerhand verschiedenen situationen qualitativ runterschrauben möchte, habe ich nun diese hilfe von unserer lieblingssuchmaschine angenommen. ich bin gespannt ob es so funktioniert wie ich es mir erhoffe und bin für jede art von kritik und wünschen offen.

heute feier ich schon den zweiten monat in meiner neuen vorübergehenden wohngegend. es ist schon allerhand passiert und es fühlt sich so an, als wäre schon ein viel längerer zeitraum zwischen letztem berlinaufenthalt und ankunft im sommerlichen sydney. ich nehme dies nun als ausrede dafür, dass ich nicht von vorne beginnen werde meine erlebnisse in down under haarklein zu schildern. jedoch soll mein kauf einer neuen digicam nicht umsonst gewesen sein, sodass ich einige pics mit kurzer beschreibung, quasi als rückblick auf die bisher erlebte zeit, einfügen werde. ich hoffe ihr nehmt es mir nicht übel....

so, nun kanns auch schon fast losgehen. ich werde meinen ersten blog mit einem bericht über mein erstes camping weekend tippen.
also seit gespannt!

es grüßt euch
dorothée


erstes weekend im bush








Im Baum hat sich ein kokkaborra versteckt...er lacht ganz laut zur morgenstunde. leider hat er uns erst zum abendbrot besucht.







unglaublich...ist es nicht fantastisch.









Nun folgt mein erster bericht. und zwar vom letzten wochenende, als wir mit studenten und doktoranden der photovoltaik-gruppe nach jervis bay (einem wunderbaren strand etwa 2-3 std. südlich von sydney)gefahren sind. es wartete ein campingplatz mit nur etwa 5 min. fussweg zum beach, kostenlosen bbq an jeder ecke und schreienden kunterbunten papageien auf uns. im dunkeln angekommen ging es ans zelt aufbauen und danach gings ans schnapulieren eines australisches/asiatisches bbqs. asiatisch, weil es hier anscheind mode ist, dass einige europäer nach australien gekommen sind und nach kurzer zeit mit einer asiatin verheiratet sind. na und weil halt auch die partner der pv´ler zum campen eingeladen wurden, gabs multikulti grillen, frühstücken und quatschen. es war ziemlich lustig und auch sehr interessant die unterschiedlichen lebensweisen kennenzulernen - nicht nur die australischen. später ging es dann im dunkeln an den strand, wo wir den sternenklaren himmel nach dem southern cross abgesucht haben. leider ohne erfolg. fragt mich bitte nich wieso!? keine ahnung. war nicht zu finden.

am samstag ging es dann nach kurzen fussmarsch an einen etwas entfernten beach, der mich einfach umgehauen hat. es hat am anfang so geblendet, dass ich gar nicht die augen aufbekommen habe. vor uns lag der weisseste und weicheste sandstrand den ich bisher gesehen habe. strahlend blaues meer mit weißen wellenschaum und bombastischen blick in die ferne. es war einfach unglaublich schön. natürlich haben wir uns auch endlich gewagt ins kalte nass zu gehen. ich sag euch...man war das kalt und vorallem salzig. hätt ich echt nicht gedacht. danach ging es ans beachball spielen und rumtoben wie im echten urlaub. nach nem langen strandspaziergang sind wir müde und geschafft wieder am campingplatz angekommen. und pünktlich zur ankunft hat es angefangen mit hagelsturm, donner und langanhaltenden regen. dann blieb uns gar nichts anderes übrig, als uns in die zelte zu verkriechen und zu dösen. perfekt für ein faules wochenende. =)
auf dem nachhause weg gabs als kleinen trost noch nen oberleckeren schokokuchen und somit wurde das wochenende süß beendet.
ach und wisst ihr was wir auf der straße gesehen haben? ein großes känguruh, was davon gehüpft ist. ich hatte echt kurzzeitig angst, dass unser lieber autofahrer es einfach umfährt. denn es wird hier einfach nicht für hüpfende lebewesen gebremst. voll unfair....

meine lieben, dies war mein erster eintrag. in den kommenden tagen werde ich noch ein paar von den letzten wochenenden schreiben bzw. ein paar bunte bilderchen einfügen, damit ihr wisst wies mir hier unten ergeht.

seid lieb gegrüßt
dorothée