Montag, 18. Mai 2009

nachtrag: die letzten wochen in der ferne

meine lieben,
es ist einiges passiert und wie einige schon wissen, bin ich auch wieder wohl auf im schönen bärlin angekommen. jedoch möchte ich euch nicht meine schönen bilder des geburtstags und des rumreisen verheimlichen...desdawegen gibts nun nen nachtrag der letzten wochen im schönen aussielande...in der hoffnung ihr lest es trotz verzögerung und langer pause!

los gehts:

Im märz habe ich mit lieben freunden meinen geburtstag gefeiert. am späten vormittag trudelten alle bei uns in der wg ein und es wurde gebruncht. ja, eigentlich was total untypisches für die aussie-kultur, aber ich hatte den drang nach was typisch heimatlichem... bbq schön und gut... . es wurden so viele leckereien mitgebracht, wo es uns schon fast schwer fiel wirklich alles ratzepatze leer zu futtern. aber über den tag hinweg haben wir es fast geschafft. es wurde viel gelacht, gequatscht und gechillt. unter anderem nachm ausgiebigen volleyballmatch auf ner wiese um die ecke. begleitet wurde das chillen von toller gitarrenmucke von omar und tollstem sonnenschein. zu später stunde ging es nach newtown zum feiern und cocktail schlürfen. rundum ein fantastischer und gelungener geburtstag.










nachdem ich meine arbeit fertig hatte, alle leute der uni verabschiedet wurden und ich aus der schönen wohnung mit blick aufs meer ausgezogen bin, ging es in den urlaub, um weitere traumhafte ecken des schönen kontinents zu erkunden.mit holger, vicky und bo ging es für zwei wochen nach Darwin, in den Kakadu National Park und in den Litchfield NP. Am Flughafen angekommen (nachts um eins) begrüßte uns eine luftfeuchtigkeit von über 80% und eine Lufttemperatur von 31°C. Es war einfach unglaublich, dass vier stunden flug in den norden uns in eine ganz andere klimazone gebracht haben. die ersten tage (und eigentlich die gesamte zeit) viel es uns unheimlich schwer uns an die schwüle zu gewöhnen. In darwin konnten wir uns immer wieder in geschäften von viel zu kalt eingestellten klimaanlagen abkühlen lassen, aber als es in den "urwald" rausging, hatten wir nicht mehr so viele möglichkeiten uns abzukühlen... das "tor zu Asien", wie Darwin oft genannt wird, hat 115.000 einwohner (meist aboriginis, asiaten und australier)und wurde oft in seiner jungen geschichte zerstört. als nördlichste stadt australiens und küstenlage waren 3 große Zyklonen (die letzte 1974) die ursache für 70%ige zerstörung der häuser. viele einwohner verließen die stadt und kehrten nie wieder zurück. während des zweiten weltkrieges wurde darwin von den japanern fast vollständig zerbombt. das bedeutet es ist, wie in vielen australischen städten, kein uriger stadtkern zu finden...alles ist sehr schlicht gehalten. viele wohngebiete an einander gereiht und doch gibt es die mitchell st, auf der sich einheimische und urlauber zum bier und steakessen treffen. abends kann es schon etwas unheimlich werden, da an vielen häuserecken bettelnde und betrunkene aboriginis stehen und dich beim vorbeilaufen anfassen und anpöbeln. nach einer solchen szene waren wir sehr erschrocken und haben lange über das integrieren der aboriginis in die nun bestehenden strukturen gesprochen. leider haben die australier das problem bis jetzt nicht lösen können und es ist uns noch häufiger im urlaub der extreme unterschied zwischen ureinwohnern und zugereisten aufgefallen.


nun zurück zum urlaub. wir sind mit leihauto zunächst in den kakadu NP gefahren. Dort haben uns wunderschöne noch teilweise überflutete gebiete, aboriginimalereien, salzwasserkrokodile und ganz viele mücken willkommen geheißen. am frog damn gab es wunderschöne vögel, die im flachen wasser rumstolziert sind und kleine fische gefangen haben. es war toll alles von so nah beobachten zu können.







In Ubirr hatten wir atemberaubende aussicht über die sumpfgebiete zum alligator river. es sah alles aus wie in afrika...also nich, dass ich da schon mal gewesen bin, aber genau so stell ich es mir vor. grüne frische savannen mit ab und zu kleinen baumgruppierungen und dazwischen stapfen elefanten und giraffen lang. schade, das bei uns nur viele mückenschwärme aufgekreuzt sind...aber trotzdem einfach umwerfend schön. an den felsen haben wir spuren von aboriginimalereien gefunden, die unterschiedliche tiere, geschichten vom fischfang und vom ersten bootsbau zeigten. weiter richtung süden des nationalparks haben wir die chance gehabt die gefürchteten wasserungeheuer, salzwasserkrokodile, zu sehen. die machen es sich jede regensaison in den süßwasser flüssen bequem und sind für attacken an menschen verantwortlich. sie sind bis zu 7 m lang, sehr aggressiv und lieben frisches fleisch. ihre verwandten, die süßwasserkrokodile, sind dagegen sehr schüchtern und scheu, kaum zu sehen und vegetarier (hab ich mir jedenfalls so gemerkt). das heißt, wir konnten uns sicher sein, wenn wir einem krok über den weg laufen, dann kann es eigentlich nur ein salzwasserkrok sein. also sind wir mit unheimlichen respekt auf die yellow water cruise gestiegen und haben uns auf das gefährliche gewässer gewagt. und es war toll! unsere kapitänin hat uns viele unbekannte vogelarten gezeigt, geschichten über die natur und das leben der aboriginis erzählt und uns dann die versteckten kroks gezeigt...






In Katherine angekommen haben wir uns einen luxuscampingplatz mit zwei großen swimmingpools gegönnt und sind gleich zwei tage geblieben. es war so erholsam im schatten zu chillen, sich im pool abzukühlen und länger als um halb acht wach zu bleiben. ja richtig gelesen. die wenigen male die wir wild gecampt haben, sind wir gegen halb/um acht acht in die zelte gegangen, denn es wurde dunkel und mit der schwülen feuchten luft kamen tausende von mücken. uns war es aber zu warm, um lange sachen anzuziehen und so den mückenstichen zu trotzen, und somit mussten wir ins zelt.

in der stadt gibt es die school of air, die wir uns von einer sehr freundlichen und interessierten lehrerin erklären und zeigen lassen haben. die schule besitzt nur wenige klassenräume von denen aus unterricht für kinder, die in vielen nicht erreichbaren gebieten (durch die regenzeit von der außenwelt abgeschlossen, auf Rinderfarmen leben oder nur in einem kleinen dorf zu weit weg, um in die stadt zu fahren) des northern territory´s gehalten wird. jeder schüler bekommt hausaufgaben zum selbststudium auf und einige werden dann beim anruf der lehrerin kontrolliert oder vorgestellt. es gibt einmal in der woche eine konferenzschaltung mit den schülern einer klasse, in der dann zusammen ergebnisse präsentiert werden und gesungen wird. wir fanden es alle sehr spannend vorallem vicky und bo, die grundschullehramt studiert haben.

im litchfield NP haben wir einen wasserfall nach dem anderen gesehen, die zum Glück alle in kleine Seen gemündet sind, sodass wir gefahrlos schwimmen und uns abkühlen gehen konnten. Sobald es Flüsse sind, ist es innerhalb der Regensaison und noch ein paar Monate danach, strengstens untersagt baden oder einfach zu nah ans Ufer zu gehen. Grund? dreimal könnt ihr raten: die krokodile! es waren an verschiedenen stellen warnschilder, wie das gelbe aufgestellt, um die gefahr nochmal in erinnerung zu rufen.





Zurück in Darwin haben wir noch ein paar tage entspannt und unsere letzten gemeinsamen tage zusammen genossen. an einem abend haben wir bekannte von holger zum picknick und sonnenuntergang angucken getroffen und dabei spielte sich dieses spektakel am himmel ab. diese riesen wolken waren einfach großartig! wie süße zuckerwatte die mit sonnenstrahlen verfeinert wurde. =)

WHITSUNDAY ISLAND



Der nächste Trip ging zurück an die Ostküste nach Airlie Beach, wo ich David aus Berlin getroffen habe und wir zusammen nen Segeltrip gemacht haben. 20 Leute, ein Koch und 1 Kapitän auf dem weg um die schönen whitsunday islands und in die nähe des great barrier reefs. drei tolle tage mit nich ganz so hübschen wetter aber dafür mit unbeschreiblich tollen schnorchelgängen. für kurze momente kam die sonne hinter den wolken hervor, sodass wir wunderschöne sicht auf so kunterbunte fische hatten. ich hätte ewig so weiter schwimmen können....beim zweiten mal bin ich jedoch sehr oft von vielen quallen umgeben gewesen und das hat mich so verunsichert, dass ich das schnorcheln gar nicht richtig genießen konnte. dazusagen muss ich, dass es ´zig verschiedene gefährliche quallenarten mit meterlangen tentakeln gibt. meistens sind sie durchsichtig und man sieht sie erst kurz vor der taucherbrille um sich herum schwimmen. klar, der kapitän und bootstypi hat gesagt, dass diese ungefährlich sind, aber trotzdem kann es ja auch mal sein, dass sich ein giftiges tier verirrt. jedenfalls adrenalin pur!




FRASER ISLAND

so und der letzte trip ging mit jill auf fraser island, welche die größte sandinsel der welt ist. ja richtig...die komplette insel besteht aus sand. die pflanzen und bäume können trotzdem leben, da sich unter dem sand eine titanschicht befindet, die das abfliessen des wassers verhindert. desdawegen gibts och in der mitte nen richtigen regenwald mit meterhohen bäumen, lianen und ganz viel ruhe. wir sind mit mehreren leuten und nem guide in nem kleinbus über die ostküste der insel getuckert und haben uns wunderbare flecken erde angeschaut. der sand beinhaltet ganz viele verschiedene metalle und minerale und färbt sich somit in ganz unterschiedliche farbtöne. das schiffwrack stammt aus den 30er jahren als ein luxusliner gestrandet ist. eigentlich sollte er weggebracht werden...allerdings war es zu aufwendig und wurde lieber als hochzeitsaustragungsort und später als schießübungsplatz der armee genutzt.




meine lieben, ihr ahnt es sicherlich schon. nun ist es aus. die feierei hat ein ende. alles wird zusammen gepackt und in sichere kisten verstaut. fotos werden archiviert. gedanken und erinnerungen werden so fest wie möglich im gedächtnis gehalten. eine wunderbare zeit im schönen fernen lande ist zu ende gegangen. gesund und munter bin ich wieder in berlin gelandet. neue aufgaben warten auf mich. habt vielen dank für eure geduld. danke fürs lesen und teilhaben an den schönen unterschiedlichen erfahrungen und erlebnissen. ich hoffe auf ein baldiges und verbleibe mit kusshand!
eure dorothée

Donnerstag, 12. März 2009

das neuste in kürze

oh man, anhand der zeit, die zwischen meines letzten eintrages und heute liegt, seht ihr, dass ich weder zu faul geworden bin, einfach tote hose ist oder ich schwerst beschäftigt bin....mhm, natürlich is es nur der letzte grund! die letzten wochen habe ich ziemlich viel gearbeitet, da ich erst jetzt so richtig mit messungen anfangen konnte und ich auch feststellen musste, dass forschung echt nicht so leicht ist. das is ja nich so, dass man eine messung macht oder bestimmte sample prepariert und alles gleich glatt geht. ne pustekuchen! da saß ich oft da und wusste einfach nichts mit den messungen anzufangen. aber forschung beschäftigt sich halt oft mit problemen, die nich so einfach zu lösen sind. ist spannend und ich konnte viele sachen ausprobieren und dabei neu dazu lernen, aber gleichzeitig ist es seh anstrengend. und ich glaube, ich werde später nicht in der forschung zu finden sein. da ist mein geduldsfaden doch etwas zu kurz dafür. =)

nu, aber jetzt guck ich mal in die digicam, ob ich euch tolle neue fotos präsentieren kann...

aja, die julia ist anfang februar gefahren und da gabs noch ein schickes bbq am weltberühmten sydney beach "bondi beach". wir hatten herrliches wetter und neben grillen und tollen leckereien wurde beachvolleyball gespielt und einfach das leben in sydney genossen. wunderbar! und wenn schönes wetter ist und auch noch so ein toller sonnenuntergang über der stadt liegt, dann sind natürlich alle leute unterwegs und es wird einfach nur entspannt.




vor zwei wochen ging es dann für nen tagesausflug zum palm beach. der liegt etwa 90 min busfahrt nördlich von sydney und ist für seine ruhige lage und tolle wellen bekannt. und es war der erste ausflug an dem auch vicky, die freundin von holger dabei war. sie ist seit anfang februar im lande und wird hier als lehrerin in einer grundschule arbeiten. also jedenfalls ist es ihr wunsch und mal gucken, ob es auch klappen wird. aber da haben wir ja gar keine zweifel.wir hatten unglaublich schönes wetter mit reichlich sonnenschein und es wurde ausgiebigst entspannt und rumgegammelt. das eine foto hat jill geschossen und auf ihren blog gestellt. wisst ihr was die bild unterschrift von ihr ist? "where in the world is doro?" ( quasi: wo is nur doro geblieben?" na seht ihr mich? ich bezweifle ja, dass es alleine an mir liegt. ich denke ihre kameraeinstellungen stimmen einfach nich...so weiß kann doch keiner sein, oder???

oh und sis...siehst du, was holger fürn schläger in der hand hält???

ja, wir haben ihr schon seit ner weile ein smile-spiel welches fleißig mitreisen darf und an allen stränden gespielt wird. es haben uns sogar schon asiaten angesprochen, ob sies auch mal probieren können. echt lustig. ach ja, da fällt mir ein, dass es auch ne ziemlich lustige situation gab. wir lagen so nichts ahnend am strand unterm baum, zwecks schatten und co, und da kam ne ganze reisegruppe von austauschstudenten (hauptsächlich aus dem asiatischenbereich) und haben sich direkt neben uns gelegt. also mit direkt meine ich wirklich direkt neben uns. der eine hat sich auf unsere decke gelegt. so ganz selbstverständlich. wir saßen alle da wie die ölsardinen. total komisches gefühl. vorallem wäre ja sonst kein platz auf diesem winzigen strand gewesen. aber man sieht halt mal wieder wie viel platz wir europäer gewohnt sind und wie andere einfach nur an enge und wenig freiraum gewohnt sind. =)

zurück in der großstadt gabs wie immer noch nen steak zum abschluss und es ging ein schöner tag mit reichlich sonnenschein und erholung zu ende.

die letzten wochen gibts reichlich alltag. bin lange in der uni, um nächste woche schon meine ergebnisse von dem halben jahr im gruppentreffen zu präsentieren und ein bericht will ja auch noch geschrieben werden. nur bin ich da noch gar nich soweit...ihr seht....von faulheit kann nich die rede sein. obwohl, wenn ich solche ausflüge machen konnte, dann vielleicht doch...
aber jetzt wird durch gearbeitet, damit ich dann auf große reisen gehen kann. es wird die ostküste erobert und den kakadu-np besucht. dazu später mehr.

lasst es euch gutgehen und bis schon ganz bald.
eure doro

Freitag, 30. Januar 2009

ich lebe noch!

ja ick weeß, ich bin mit dem blogschreiben echt bissel langsam. sorrrrrrrrrrry! well, aber mir gehts sehr gut und seitdem der sommer im schönen aussieland komplett ausgebrochen ist, gibt es jeden tag meist über 30 grad und sonnenschein. die letzten tage wurde sogar der temperaturrekord in adelaide gebrochen. sage und schreibe 44 grad gabs und ich bin ehrlich gesagt froh, dass diese extreme hitze noch nicht in sydney angekommen ist. obwohl es letzte woche auch gut um 38-40 grad waren...zum glück ist das meer nicht weit um sich ab und an abzukühlen.

so da es ja nun schon einige wochen her ist, als ich die letzte story geschrieben habe, werde ich diesmal die highlights des letzten monats in zeitraffer erzählen und euch mit vielen schönen fotos vollschütten als mit text.






das erste wochenende im januar ging es zum letzten weekendtrip mit unserer freundin Ute nach shellharbour. es wurde gezeltet, reichlich entspannt, beachvolleyball gespielt (die neuste sportart, die ich für mich entdeckt habe), am strand abgehangen und die ersten surfstunden genommen. es hat wahnsinnig viel spaß gemacht von Julia (die im zelt hockt und rausgeguckt) instructions zu bekommen und nach den ganzen trockenübungen endlich ins wasser zu dürfen. mit dem aufstehen hats bei mir nich gleich geklappt, aber trotzdem wars ein cooles gefühl so auf der welle zu reiten=) wenn ihr euch fragt, ob ich jetzt regelmässig surfen gehe, dann muss ich euch enttäuschen. es war cool es mal auszuprobieren, aber ich glaube es ist jetzt nicht etwas, was ich jeden tag haben muss.





an den darauffolgendenen wochenenden wurde oft am strand in sydney relaxt und eigentlich nichts weiter gemacht. muss ja auch mal sein.=) letzte woche sind die nächsten abgefahren, sodass wir wieder einen schönen grund hatten, um zu kochen. diesmal gab es lasagne, die einfach mal der hammer war! ehrlich! super lecker.
bei den fotos könnt ihr übrigens ein blick in unser wohnzimmer erhaschen! schön groß sodass einige leutchen reinpassten.es war total lustig. Holger kam sogar mit hemd und krawatte, shuddo ist ein lustiger und verrückter inder und die anderen sind alle freunde aus der uni, vom klettern oder mitbewohner.





Letztes wochenende ging es wiedermal aus der stadt raus an einen wunderschönen strand namens Pebbly Beach. Es war einfach unglaublich. wir sind da angekommen, aus dem auto ausgestiegen und es haben uns gleich ein meute känguruhs begrüßt, die so zahm waren, dass wir sie sogar streicheln konnten. Und weil es so heiß war, lagen einige von denen auch ganz faul im schatten und war einfach voll cool so nah dabei zusein. Neben den hüpfenden vierbeinern gab es auch ganz viele bunte papageien und sogar eine 1-meter lange echse. die war aber etwas unheimlich. es sah aus als hätte es die eiszeit überlebt. aber voll schön und interessant solche tiere in der freiheit zu sehen. Am nächsten tag ging es nach einem schönen strandspaziergang ein stückchen weiter entlang der ostküste bis wir zu einem schönen kleinen see gekommen sind. diese übernachtung hat mich sehr an die zeit in lappland erinnert..denn es war so unglaublich ruhig. ok, einige kokkaborras haben wies blöde rumgeschrien, aber trotzdem war eine sehr schöne campingstelle. zur abendstunde hat uns die milchstraße und das southern cross besucht und es wurden marshmallows am feuer gegrillt. Abe wir konnten diesen ausflug nur genießen, weil wir nämlich am montag zwecks Nationalfeiertag der Aussies, frei hatten. Zum morgen haben auch wir die fahne gehisst und uns über unsere gemeinsame zeit im süden gefreut.




Am nachmittag ging es dann mal bissel zum wandern in den regenwald. es war eine wärme sag ich euch, aber es hat trotzdem viel spaß gemacht, wurden mit einer guten sicht vom berggipfel belohnt und haben unsere erste freilebenden schlange gesehen. bei dem anblick ist uns aber allen bissel bange geworden und keiner von uns hat zu lange neben diesem tier ausgehalten. zum glück hat sie geschlafen!

so, dies wars auch schon wieder. diese woche ist noch nicht so viel passiert außer arbeiten und ach so doch,....natürlich!!! wie konnte ich das nur vergessen! ich habe meinen ersten besuch in dem schönen opernhaus gehabt. die architektur hat mich einfach umgehauen und auch das konzert war einfach toll. also jeder der man in sydney ist, kann sich das ruhig mal angucken!=)

ich hoffe so sehr dass es euch gut geht und ihr nicht allzu böse auf mich seid, weil es sooooooooo lange gedauert hat, dass ich mich mal wieder gemeldet habe.

Alles liebe
eure doro

Dienstag, 6. Januar 2009

Happy New Year! und alles was dazu gehört...

hallo ihr alle.
jajaja...ick weeß, hab schon lange nischt mehr von mir lesen lassen, aber ich brauchte erst ein bissel schwung um ins neue jahr zu kommen und nun mit vollem elan am schreibtisch zu sitzen und euch von weihnachten und neujahr und alles zwischendrin zu erzählen. also fang ich doch bei weihnachten an, welches bei knappen 20°C am Strand von Curl Curl mit Freunden aus nah und fern verbracht wurde. für die sydneysider war bewölkter himmel und "nur" 20 Grad viel zu ungemütlich, sodass wir fast alleine am Strand saßen und uns mit frisbee spielen aufgewärmt haben, nachdem wir ein kurzes kühles bad im kalten nass genommen hatten. gegen abend ging es dann in die wg zurück und es wurde international gekocht. es war unheimlich lecker und der abend wurde mit einem verdauungs-und abendsspaziergang entlang des strandes beendet. es war wirklich komisch und ungewohnt, aber für diese verrückte zeit hier völlig passend und angenehm. man gewöhnt sich halt an so manches.
zwei tage später ging es dann mit ute und julia nach melbourne und was soll ich sagen, es ist schon bissel schöner als sydney...es wirkte ruhiger und kleiner und die leute waren so entspannt. in st. kilda, stadtteil ähnlich wie berlin-kreuzberg, hat mir am besten gefallen...lauter bunte häuser, viele cafés und klamottenläden zum kaputt shoppen. und statt u-bahn oder busse gibt es ganz viele straßenbahnen. und das macht die stadt noch nen tick sympathischer.









danach ging es mit gemieteten auto richtung great ocean road....das ist die panoramastraße am südlichen zipfel von australien.es wurde immer wieder angehalten, um kaffee zu trinken, die verschiedenen lookouts zu genießen oder surfer zu beobachten. also total entspannt und relaxt. und es wir haben sogar unsere ersten koalas gesehen. es gab tatsächlich eine straße wo ne riesen familie auf eucalyptusbäumen verteilt rumhing und 90% von denen hat gepennt. die restlichen 10% haben sich gekratzt, umgedreht oder sogar an leckeren blättern geknappert. das gab uns natürlich die möglichkeit ganz viele fotos zu schießen.
































fast am ende der langen küstenstraße angekommen, haben wir einen blick auf die weltbekannten 12 apostel werfen können. es ist einfach unglaublich, wie wasser und wind solche felsen formen können. leider ist es nicht erlaubt runter an die felsen ranzugehen, da aufgrund der wucht des wassers und der plötzlich aufkommenden flut wirklich lebensgefahr besteht.allerdings ist dieser fleck der road mal überfüllt von touris. okay wir waren ja auch welche, aber das so viele massen dahin pilgern, sich mit hubschraubern über die apostel fliegen lassen und alles drumherum schön betoniert ist, hätte ich nich gedacht.
die sehr kühlen und windigen nächte haben wir in unseren festival-zelten verbracht, wo ich echt froh war, dass die so manchen windstoß standgehalten haben. als wir aufm rückweg waren sind wir an einem surferdorf vorbeigekommen, wo es einfach nicht anderes gab als surferläden. wie einfach hingesetzt. ohne city, ohne wohnhäuser....einfach nur für die vielen surfer die jeden sommer aufs neue da entlang fahren und sich neu einkleiden wollen. echt unglaublich und krass. hab sowas vorher noch nie gesehen.es lebe der konsum!





in sydney wieder angekommen, ging es mit großen schritten auf silvester zu. und da war natürlich für uns klar, dass wir uns das riesen feuerwerk an der harbour bridge anschauen müssen, was die meisten nur ausm tv kennen. schon nachmittags ging es an eine vorher sorgfältig ausgewählten stelle, um dann dort mit tausenden anderen leuten zu feiern, zu trinken und die sonne zu genießen. es war ziemlich lustig, aber das lange warten, wurde am ende mit einem fantastischen blick auf das feuerwerk belohnt. ein vorgeschmack auf das mitternachtfeuerwerk gab es schon um 21 uhr. an vier verschiedenen stellen des langen sydney harbours wurden knaller gezündet und schon dies war toll. aber natürlich war das feuerwerk zu mitternacht noch besser...obwohl...ja ich fand es ganz schön kurz. nach schon 12 min war alles vorbei. und da die sydneysider auch keine eigenen raketen kaufen, wurde halt nicht danach noch weiter geknallt, sondern es war einfach so aus und vorbei. aber nun gut... wir waren da und es war wirklich toll.


alrighty, ich wünsche euch einen wunderbaren sonnigen und nicht allzu kalten start ins neue jahr. bis ganz bald
die doro